15.03.2012

Zehnter Blaulichtgottesdienst im Vogelsbergkreis

Feuerwehr, DRK, Bergwacht, Maltester und THW sowie Polizei nahmen daran teil

Bereits zum zehnten Male fand ein Blaulichtgottesdienst, der jährlich einmal stattfindet, am Donnerstag Abend in der katholischen Kirche zu Grebenhain statt. Voll besetzt war die Kirche mit etwa 150 Helfer aus den verschiedenen Organisationen sowie Beamte/innen der Polizei des Vogelsbergkreises.

Der ökumenische Blaulichtgottesdienst wurde von dem Notfallseelsorger Harald Wysk und dem katholischen Pfarrer Helmut Grittner (Grebenhain) gestaltet. Einen feierlichen Rahmen gaben die Trommlergruppe Oyiwaladong (Danke) aus Homberg/Ohm sowie der Jazz-Chor aus Lauterbach unter Leitung von Sabine Dietrich. An der Orgel spielte Hendrik Schlitt (Alsfeld).

Dieser Gottesdienst dient unter anderem auch dazu, damit sich nicht nur die Helfer vor Ort sowie die Polizeibeamten jeweils nur an den Einsatzstellen treffen und des Öfteren mit schrecklichen Bildern jeglicher Art fertig werden müssen, sondern der Gottesdienst soll ihnen auch die Kraft für die Zukunft geben, damit sie diese Aufgaben bewältigen können.

Die Notfallseelsorger aus dem Vogelsbergkreis gehören mehrere Pfarrer verschiedener Konfessionen an. Sie haben nicht nur die Aufgabe die Angehörigen vor Ort oder zu Hause bei einem schwerwiegenden Ereignis die Kraft zu geben dies zu überstehen, sondern sie müssen sich auch teilweise mit den Helfern zusammensetzen um verschiedene schwere Ereignisse zu bewältigen.

Wie Pfarrer Wysk mitteilte, hatten sie um abgelaufenen Jahr 39 Einsätze gehabt. Bei zwei besonders schweren Autobahnunfällen sind sie auch an ihre Grenzen gestoßen. Für alle ist eine keine leichte Aufgabe solche Einsätze zu verarbeiten zu können. Schwer ist es auch für die Polizeibeamten und den Notfallseelsorger Nachrichten den Angehörigen zu übermitteln, dass jemand durch einen Unglücksfall verstorben ist.

Während des Gottesdienstes wurde auch kurz über eine Geschichte eines Ingenieurs in der Wüste berichtet, der eine Rakete testen sollte und bald selbst Opfer dieser geworden wäre. Kurz vor Ende des Gottesdienstes wurde dann gemeinsam das Lied der Rettungshelfer gesungen.

 

(Bilder und Text: vb-kurier)


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