08.05.2010

Großübung für Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks

Explosion einer Gaspipeline

Schwarzenborn. Aus noch ungeklärter Ursache explodierte am Samstag, dem 08.05.10, gegen 19:30 Uhr eine von Ost nach West verlaufende Gaspipeline. Am schwersten betroffen war die Stadt Schwarzenborn. Sofort alarmierte die zuständige Leitstelle Schwalm-Eder alle verfügbaren Einsatzkräfte der Umgebung und rief gleichzeitig den Katastrophenalarm für die Region aus.

Das war die Lage vor der die Einsatzkräfte am Wochenende bei der Einsatzübung des Technischen Hilfswerks gestellt wurden. Daran beteiligt waren die Ortverbände Alsfeld, Erlensee, Fulda, Lauterbach, Wächtersbach und Schwalmstadt. Zusätzlich unterstützten die Feuerwehren aus Romrod die Einsatzkräfte vor Ort.

Bereits am Vortag reisten die Einsatzkräfte an, errichteten eine Zeltstadt und bereiteten sich auf einen anstrengenden Tag vor. Denn am Tage war eine Stationsausbildung geplant, an denen die Einsatzkräfte durch Fachpersonal der einzelnen Fachgruppen zu verschiedenen Themen ausgebildet werden sollten. Darunter auch Inhalte wie z. B. wie viele Liter die Havariepumpen in der Minute leisten. Was eine Fachgruppe Beleuchtung an Material mit sich führt und wie man die verschiedensten Brandarten am effektivsten löscht.

Später bewiesen alle Einsatzkräfte in einer äußerst spektakulären Einsatzübung auf dem Übungsgelände, wo Ihre Grenzen sind und was sie im Stande sind zu leisten. Ziel war es die Verletztendarsteller in kürzester Zeit patientengerecht zu versorgen und abzutransportieren.

Auch die Jugendgruppen der Ortsverbände wurden natürlich gefordert. Sie wurden mit eigens für sie ausgearbeiteten kleinen Übungen konfrontiert. Welche wie nicht anders erwartet überaus zufriedenstellend abgeschlossen wurden. Diese Aufgaben waren beispielsweise, Personen aus einem verunfallten Fahrzeug zu befreien, ein Entführtes Mädchen zu suchen und ein Orientierungsmarsch mit einem Kompass und Fernglas gehörten dazu genauso wie der Spaß in den Gruppen.

So vertrieben sich etwa 100 THW Einsatzkräfte, 15 Feuerwehrleute und 50 THW Junghelfer ihr Wochenende um sich für den Ernstfall zu wappnen.

Wir danken besonders dem organisatorischen Teil der Mannschaft für ihr wahnsinniges Engagement und freuen und schon jetzt auf die nächste Großübung.


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